Samstag, 3. März 2012

Meerestochter - Serena David

Klapptext

Das Meer war ihr Schicksal. In Vollmondnächten bekommen Meerjungfrauen, was immer sie sich wünschen. Für wenige Stunden können sie sogar unter Menschen wandeln. In einer dieser Nächte verliebt sich die Meerjungfrau Ondra unsterblich: Adrian, der eigentlich in London studiert, verbringt seine Semesterferien in dem kleinen schottischen Küstenstädtchen. Für ihre große Liebe ist Ondra bereit, das Undenkbare zu wagen – sie will Mensch werden. Doch als eine Wasserleiche an den Strand gespült wird und Adrian in Verdacht gerät, etwas mit dem Mord zu tun zu haben, wird die ungleiche Liebe auf eine harte Probe gestellt ...

Inhalt

Ondra, die Tochter des Meerkönigs, verwandelt sich (wie schon vermutet) aus Liebe zu Adrian in einen Menschen. Ein wenig verwirrt mit ihrem neuen Dasein irrt sie durch die kleine Hafenstadt Broxton wo Adrian sie dann auch findet und zu sich nimmt. Er verliebt sich sofort und will sie nicht mehr gehen lassen. Jedoch treten noch einige Schwierigkeiten auf…
Während dessen wird der Leichnam einer jungen Frau an die Küste gespült und die Ermittlungen beginnen. Ganz Broxton steht unter Verdacht und wie das in kleinen Hafenstädten an der englischen Südküste ist werden die Außenstehenden zu Hauptverdächtigen. Somit wird Adrian unter anderem zu einem dieser Hauptverdächtigen und damit erpressbar…
Nach einem Hin und Her der Gefühle kommt es nach einem erstaunlichen Finale zu einem erwarteten Happy End.

Meinung


Es ist immer eine interessante Kombination, wenn Krimis auf Märchen treffen. Und in der Vergangenheit wurde auch schon bewiesen, dass das Ergebnis unerwartet fesselnd sein kann. Die Idee der Autorin die kleine Meerjungfrau in einen kaltblütigen Mord und viele andere Intrigen zu verwickeln ist ein guter Ansatz. Auch erschafft sie einen sehr gelungen Handlungsstrang.
Jedoch kam es mir beim Lesen so vor, als ob die Geschichte in die kleinen Kapitel gezwängt wurde und die Elemente sich nicht entfalten konnten. Die Krimielemente waren raffiniert und fesselnd, aber das Mysterium um die kleine Meerjungfrau wurde meiner Meinung nach nicht genug ausgeschöpft.
Außerdem sind Charaktere viel zu sprunghaft. Entweder rennen sie unentschlossen durch die Gegend oder ihre Gefühle ändern sich in jedem zweiten Kapitel, ähnlich wie bei einer Schwangerschaft. Auch kann man nur eine schwerfällige Entwicklung der Protagonisten (Ondra,Adiran) feststellen. Vor allem Adrian fehlen feste Charakterzüge.
Jedoch schafft es die Autorin von der nur gesagt wird, dass sie eine sehr erfolgreiche historische Romanautorin ist unter dem Pseudonym Serena David schreibt, mit einer Prise Humor das Buch besser zu machen.

„Ich heiße...“ sie zögerte. Doch dann holte sie (Ondra) tief Luft und sagte in einem schnellen Atemzug: „Fischereigenossenschaft Süd.“
„Was?“, entfuhr es ihm(Adrian).
Fazit
Als ich den Klapptext gelesen habe, war ich sehr neugierig auf die Geschichte. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.

Geschichte: 2 / 5 Punkten
Geschreibe: 3 / 5 Punkten
Gefühle: 1 / 5 Punkten


Insgeamt erhält dieses Buch von mir 6 von 15 Punkten und schafft es damit nur ins blaue Regalfach.

Vielen herzlichen Dank an den rororo Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Informationen zum Buch
Autor: Serena David
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: rororo
Preis: 8,99 €

2 Kommentare:

  1. Oh, wow.
    Hier hat sich ja ganz schön was verändert seit Samstag Abend! Sieht gut aus. :D
    Vor allem musste ich gerade bei dem Bild deines Nachttisch lachen: Das sieht so herrlich aus. xD

    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Schöne Rezi :D

    Ich bin gerade auf dein Blog gestoßen und habe ein bisschen auf deinem Blog gestöbert und mich dazu entschlossen, regelmäßiger Leser zu werden.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Blog besuchen würdest und und ihn, wenn er dir gefällt, regelmäßig lesen würdest.

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    Liebe Grüße
    Chrisy

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