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Samstag, 31. Dezember 2016

Pinguine lieben nur einmal – Kyra Groh



Klappentext


Felicitas (nur ihre Mutter nennt sie so, ihre Freunde sagen Feli zu ihr) ist kompliziert. Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal. Und sie schämt sich nicht dafür, dass sie süchtig nach dem sat1 „Family Movie” am Dienstag ist, der so schön vorhersehbar ist – Happyend garantiert! Denn leider passiert es nicht oft, dass die Dinge so laufen, wie sie das gerne hätte. Lange dachte Feli, dass es Prinzessinnen-und-Prinz-auf-weißem-Ross-Beziehungen nur im Fernsehen gibt – bis sie Janosch vor die Füße fällt … Und so fangen doch die großen Liebesgeschichten an oder etwa nicht? (Quelle: Amazon)

Meinung


Man kann von vorneherein sagen, dass es sich bei diesem Roman um einen typisch, kitschigen Schmöcker für zwischendurch handelt. Aber das ist meiner Meinung nach in keiner Weise schlimm und auch der Autorin im Übrigen durchaus bewusst. Selbst der Hauptcharakter wünscht sich zu Beginn eine dieser Sat1-Liebeskomödien, die wie der Roman in 5 Akte aufgeteilt ist. Zudem werden zu Beginn jedes Aktes die handelnden Personen genannt. Oder jene Nebencharaktere, die eventuell nur Erwähnung finden. Die überaus kurzen Kapitel innerhalb der Akte eignen sich perfekt um schnell wieder in das Buch reinzukommen und zudem einen Orientierungspunkt zu haben. Ein geeignetes Buch daher für Bus- und Bahnfahrten. Genau diese kleinen Details, die noch unabhängig von der eigentlichen Geschichte sind, werten das Lesegefühl schon auf.

Wie schon erwähnt ist die Geschichte nicht wirklich neu oder überraschend, aber sie ist amüsant und unterhaltsam. Man schlüpft als Leser in die Rolle von Feli Grün, die tollpatschig, chaotisch und faul ist. Sie studiert Anglistik und hört für ihr Leben gerne Rufus Beck Stimme, wenn er Harry Potter liest. Sie lebt in einer WG mit Cem, ohne den sie wahrscheinlich manchmal einfach so dahinvegetieren würde. Cem ist ein schwuler Türke und ich muss gestehen, dass ich mir ab und an auch so einen besten Freund wünsche. Feli ist noch recht jung und muss im Grunde nach und nach erwachsener und selbstständiger werden. Sie ist noch sehr kindisch und manche ihrer Trotzreaktionen habe ich nicht verstanden. Auch einige Eigenheiten zeigten mir beim Lesen einfach nur, dass sie noch sehr jung ist. Insbesondere als sie ihren neuen Nachbarn kennenlernt. Janosch Winter ist alles andere als rücksichtsvoll und zu Beginn auch wirklich nicht charmant. Er ist blind und stößt die Menschen in seiner Gegenwart gerne vor den Kopf. Aber nach und nach lässt er Feli immer näher an sich ran, weil sie ihn nicht wie ein rohes Ei behandelt und ihm auch mal ihre Meinung geigt, wenn er mal wieder zu ruppig und wütend wird.

Autor


Kyra Groh, geboren 1990, hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Sie lebt in Frankfurt, wo sie als Texterin arbeitet. (Quelle: randomhouse.de)


Fazit


Auch dieser Roman von Kyra Groh hat mir gut gefallen. Zwar konnte ich mich nicht immer mit der Protagonistin identifizieren und auch war mir die Geschichte nicht überraschend genug, aber es war wieder einmal ein gelungener Unterhaltungsroman von ihr.

Geschichte: 3,5 /5
Geschreibe: 3,5 /5
Gefühle: 3,5 /5


Insgesamt erhält das Buch “Pinguine lieben nur einmal“ von Kyra Groh von mir 10,5 von möglichen 15 Punkten und schafft es somit ins gelbe Regalfach.

Informationen zum Buch:
Autor: Kyra Groh
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet
Preis: 9,99 €

Donnerstag, 2. Juni 2016

Tage zum Sternepflücken – Kyra Groh


Klapptext

Liebe ist ein bisschen wie Jazz: Manchmal muss man eben improvisieren …
Layla studiert Musik und ist daran gewöhnt, die zweite Geige zu spielen. Oder vielmehr: das zweite Saxofon. Ihrer Meinung nach liegt es an dem ihr fehlenden Rampensau-Gen. Sie spielt auch in Orchestern, unterrichtet in einer Schule und arbeitet für ihren fahrigen Professor. Hinzu kommen noch ihre Familie – u.a. ihre Mutter, die hauptberuflich Glücksseminare gibt – und Freunde, die sie auf Trapp halten. Für die Liebe bleibt dabei nur wenig Zeit. Bis sie eines feuchtfröhlichen Abends in Julius‘ Bett stolpert – und am nächsten Morgen feststellen muss, dass sie wieder mal nur die Zweitbesetzung ist …(Quelle: randomhouse.de)

Meinung


Bei dieser Geschichte handelt es sich vorrangig um eine Liebesgeschichte bei der junge Erwachsene zunächst zu sich selbst finden müssen bevor sie zueinander finden.

Montag, 21. September 2015

Nacht-Trilogie – Nora Roberts



Klapptext Band 1 (Abendstern):


Seit Caleb Hawkins, zusammen mit seinen Freunden Fox O´Dell und Gage Turner als damals Zehnjährige eine Mutprobe am Pagan Stone machte, geschehen in dem kleinen Städtchen Hawkins Hollow in Maryland alle sieben Jahre unerklärliche Dinge. Mit jedem Mal wird es schlimmer und daher beschließt Caleb, dem Alptraum Einhalt zu gebieten. Aber er braucht Hilfe: seine zwei Freunde. Und die Kraft der Frau, die er liebt: die Journalistin Quinn Black ... (Quelle: Amazon)

Meinung


Abendstern (Band 1):
Der erste Band ist ein recht guter Auftakt zur Reihe. Allerdings nicht der Beste, den ich bis jetzt von der Autorin gelesen habe. Er baut langsam die Geschichte auf und im Allgemeinen passiert auch noch nicht wirklich viel. Die insgesamt 6 Hauptcharaktere treffen aufeinander und stehen vor einer, so glauben sie, unüberwindbaren Problematik. Denn wie sollen sie es schaffen den Fluch von Hawkins Hollow zu brechen?
So lernen sich auch die Journalistin Quinn und der vom Fluch betroffene Caleb kennen. Quinn schreibt über paranormale Aktivitäten und erhofft sich von Caleb und seine Heimatstadt eine gute Story zu bekommen. Daher lässt sie auch nicht locker, als er ihre Fragen immer wieder ausweichend beantwortet. Als jedoch der Fluch von neuem an die Oberfläche tritt, sieht Caleb Quinn in einem anderen Licht. Denn sie lässt sich nicht von den Dämonen einschüchtern und bleibt an Calebs Seite in Hawkins Hallow, um ihm zu helfen, dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Freitag, 20. März 2015

Blüten-Trilogie 3 – Nora Roberts


Fliedernächte

Klapptext:


Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet … (Quelle: Amazon)

Meinung


Ich muss gestehen, dass mir dieser Teil der Reihe am besten zugesagt hat. Hier prallen nämlich zwei sehr starrsinnige Charaktere aufeinander die sich zunächst eher aus dem Weg gehen wollen, aber wenn sie aufeinander treffen spürt man quasi wie das Temperament unter der Haut brodelt. Ich mag dieses leichte Machogehabe, dass von eine willensstarke Frau gebändigt wird.

Und genau so eine Frau ist Hope. Nach einer unschönen Trennung nahm sie den Job als Hoteldirektorin Boons-Boro nur zu gerne an. Für Hope ist eins klar. Männer sind für sie in der nächsten Zeit erst einmal Luft und als solche behandelt sie auch den Platschhirsch Ryder. Dieser ist dem sogar nicht abgeneigt, doch aus dem Weg können sie sich nicht gehen, denn dafür ist die Stadt viel zu klein. Auch hat Lizzy dabei noch ein Wörtchen mitzureden. Der Hausgeist spielt wieder einmal Amor vom feinsten und zwingt die beiden sich Stück für Stück näher zu kommen.

Auch spielen in diesem Teil wieder Altbekannte Charaktere mit, bei denen mir Justine, die Mutter der Brüder, sehr gefallen hat. Sie scheint für ihr Alter jung geblieben zu sein und plant sich ihre eigene Stadt zurecht. In dieser Arbeit geht sie auf und amüsiert sich über die jungen Leute. Auch Lizzy hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht, denn sie spukt mal hier und mal da im Hotel herum und bespaßt die Gäste. Auch der Geist findet in diesem Band mehr oder weniger sein Happy End.

Nach typischer Nora Roberts Manier kann man diesen Roman einfach ohne Probleme verschlingen. Man weiß, dass es ein Happy End gibt. Man kennt nach dem zweiten Band schon die voraussichtliche Paarkonstellation und man freut sich über das „Wie“ der Beziehung. Ein Buch von ihr ist wie eine gute Pizza beim Lieblingsitaliener. Die Pizza ist schnell und einfach zubereitet, man weiß was einen erwartet und sie zergeht einem trotzdem auf der Zunge.

Autor


Nora Roberts (* 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson) ist eine der erfolgreichsten Romance-Autorinnen der Welt. 1981 erschien mit Rote Rosen für Delia ihr erster Gesellschaftsroman, mittlerweile zählt sie weltweit zu den meistgelesenen Autorinnen. Sie veröffentlicht auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March, in Großbritannien auch unter Sarah Hardesty.
(Quelle: Wikipedia)

Fazit


Diese Reihe ist etwas für jene, die zwischendurch auf eine romantisch-kitschige Liebesgeschichte stehen. Bei der man schon weiß, dass sie gut geschrieben ist und kein böses Ende nimmt.

Geschichte: 4 /5
Geschreibe: 4 /5
Gefühle: 4 /5


Insgesamt erhält der Roman „Fliedernächte“ von Nora Roberts von mir 12 von möglichen 15 Punkten und schafft es somit ins gelbe Regalfach.

Informationen zum Buch:
Autor: Nora Roberts
Taschenbuch: 414 Seiten
Verlag: Blanvalet
Preis: 9,99 €

Weitere Teile der Reihe
(Blüten-Trilogie):

Band 1: Rosenzauber
Band 2: Lilienträume

Donnerstag, 19. März 2015

Blüten-Trilogie 2 – Nora Roberts

Lilienträume

Klapptext:


Eine gemeinsame Vergangenheit, ein neuer Start, eine Liebe, die ein ganzes Leben währt …
Listen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des BoonsBoro Inn beschäftigen sollten. Ist seine erste große Liebe vielleicht die Liebe seines Lebens? (Quelle: Amazon)

Meinung


Wie der aufmerksame Leser schon im ersten Band bemerkt hat, sind sich Owen und Avery nicht ganz unsympathisch. Zu Beginn ist ihre Beziehung zwar noch recht freundschaftlich, aber wie so oft, kann aus einer sehr guten Freundschaft auch mehr werden. Owen ist sehr gut durchorganisiert und so ganz das Gegenteil von der chaotischen und temperamentvollen Avery. Und Gegenteile ziehen sich ja bekanntlich an. Für mich war die Konstellation gut gewählt, obwohl ich mich mit dem steifen Owen zu Beginn nicht anfreunden konnte. Dafür konnte ich mich gut in Avery hinein versetzen.

Die Geschichte hat Charme, aber besitzt keinen tieferen Hintergrund. Man bleibt als Leser an der Oberfläche und betrachtet auch die Personen aus sicherer Entfernung. Aber es ist eine typische Nora Roberts Geschichte. Sie ist leicht geschrieben und das Hauptaugenmerk wird auf die Liebesgeschichte gelegt. Ab und an werden kleine Spannungselemente eingebaut, die bei dieser Geschichte aber nicht häufig vorkommen. Sie zeigt eher die Dynamik zwischen den Protagonisten und wie sich diese in der Gemeinschaft der Brüder und Freundinnen verhalten. Auf eine Prise Humor hat Frau Roberts natürlich nicht verzichtet, sodass sich das Lesen leicht und entspannt gestaltet. Der Geist bringt eine nette Nebengeschichte hinein, die einen Amor-ähnlichen-Charme hat, aber zu Ende ist diese noch nicht.

Autor


Nora Roberts (* 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson) ist eine der erfolgreichsten Romance-Autorinnen der Welt. 1981 erschien mit Rote Rosen für Delia ihr erster Gesellschaftsroman, mittlerweile zählt sie weltweit zu den meistgelesenen Autorinnen. Sie veröffentlicht auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March, in Großbritannien auch unter Sarah Hardesty. (Quelle: Wikipedia)

Fazit


Insgesamt ist es ein solider zweiter Teil. Er ist leicht zu lesen und besticht natürlich durch das Happy End.

Geschichte: 4 /5
Geschreibe: 3,5 /5
Gefühle: 3,5 /5


Insgesamt erhält der Roman „Lilienträume“ von Nora Roberts von mir 11 von möglichen 15 Punkten und schafft es somit ins gelbe Regalfach.

Informationen zum Buch
Autor: Nora Roberts
Taschenbuch: 446 Seiten
Verlag: blanvalet
Preis regulär: 9,99 €

Weitere Teile der Reihe
(Blüten-Trilogie):

Band 1: Rosenzauber
Band 3: Fliedernächte

Mittwoch, 18. März 2015

Blüten-Trilogie 1 – Nora Roberts



Rosenzauber


Klapptext:


Beckett Montgomery liebt seine Heimatstadt Boonsboro, wo er zusammen mit seinen beiden Brüdern begonnen hat, ein altes Hotel in ein modernes Bed & Breakfast umzubauen. Vor allem aber liebt er Clare Brewster, die nach dem Tod ihres Mannes nach Boonsboro zurückgekehrt ist und dort die Buchhandlung führt. Beckett hat es nie gewagt, Clare seine Gefühle zu offenbaren. Doch als die Eröffnung des „BoonsBoro Inn” näher rückt, fasst er schließlich Mut und bietet Clare eine private Führung an – denn jedes Zimmer ist nach einem großen Liebespaar benannt. Und tatsächlich scheint seine Idee die Bücherliebhaberin zu verzaubern. Aber Beckett ist nicht der Einzige, der Clares Herz gewinnen möchte … (Quelle: Amazon)

Meinung


Typisch an einem Nora Roberts Roman und insbesondere an einer Reihe von ihr ist, dass es sich auch hier um drei Brüder handelt, die gut aussehen, talentiert sind und erst noch verkuppelt werden müssen. Wie immer weiß man, dass es irgendwie ein Happy End geben wird. Und darum mag ich diese Bücher auch ab und zu so gerne.

In diesem Teil geht um Beckett, der schon in seiner Jugend hoffnungslos in Clare verschossen war. Er sieht es als Wink des Schicksals Clare wieder in der Nähe zu haben, dass er sein Glück ein zweites Mal bei ihr versucht. Trotz ihrer drei Söhne stellt Beckett sehr schnell wieder den Kontakt her. Und so kommt es auch das Clare nach und nach sein Herz an ihn verliert.

Als Leser habe ich mich riesig gefreut, wenn die drei Kleinen im Buch auftauchen, denn diese sorgten immer wieder für lustige Momente und etwas Action. Neben den Protagonisten tauchen auch unter anderem Becketts Brüder hin und wieder auf wie auch eine gewisse Pizzabäckerin, die in den kommenden Teilen nicht so unwichtig sind.

Auch ein wenig Magie darf nicht fehlen, denn Frau Roberts konnte es sich nicht nehmen lassen und baut auch in diese eigentlich Realitäts-nähere Geschichte einen Geist ein, der von Roman zu Roman mehr Bedeutung bekommt.

Besonders gut an dem Auftakt hat mir gefallen, dass er nicht nach dem typischen Romanschema geschrieben wurde, bei dem man schon im Vorfeld weiß, dass wenn die Protagonisten sich gefunden haben, ein Missverständnis die beiden wieder kurzweilig auseinander bringt. Und dann müssen beide erst wieder beweisen, wie stark ihre Liebe füreinander wirklich ist, um wieder zu einander zu finden…Hier wird nur dargestellt wie Beckett und Clare zueinander finden und das macht es so schön simpel.

Autor

Nora Roberts (* 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson) ist eine der erfolgreichsten Romance-Autorinnen der Welt. 1981 erschien mit Rote Rosen für Delia ihr erster Gesellschaftsroman, mittlerweile zählt sie weltweit zu den meistgelesenen Autorinnen. Sie veröffentlicht auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March, in Großbritannien auch unter Sarah Hardesty.
(Quelle: Wikipedia)

Fazit


Clares und Becketts Geschichte ist Herz erwärmend und natürlich hoffnungslos romantisch. Und es ist genau das, worauf ich mich bei diesem Roman gefreut habe.

Geschichte: 4 /5
Geschreibe: 3,5 /5
Gefühle: 3,5 /5


Insgesamt erhält der Roman „Rosenzauber“ von Nora Roberts von mir 11 von möglichen 15 Punkten und schafft es somit ins gelbe Regalfach.

Informationen zum Buch

Autor: Nora Roberts
Taschenbuch: 445 Seiten
Verlag: blanvalet
Preis regulär: 9,99 €

Weitere Teile der Reihe
(Blüten-Trilogie):

Band 2: Lilienträume
Band 3: Fliedernächte

Samstag, 19. Mai 2012

Rot wie die Liebe (Band 3) – Nora Roberts


Klapptext
Im Tal des Schweigens hat sich der Ring der Sechs ein letztes Mal zum Kampf versammelt. Aber Moira, die ihrer Mutter auf den Thron von Geall gefolgt ist, trägt eine schwere Pflicht. Nur einer scheint sie zu verstehen: der attraktive, aber geheimnisumwobene Cian …

Inhalt
Der große Kampf steht den 6 Helden nun bevor, aber bevor sie in die alles entscheidende Schlacht in Gealls tiefsten und düstersten Winkel ziehen können, gilt es einiges vorzubereiten.
Moira, die nach dem Tod ihrer Mutter nun Königin von Geall geworden ist, macht sich nicht nur Gedanken um ihr Reich. Auf ihr lastet eine große Verantwortung und der einzige der sie wirklich versteht ist die Person, die von fast allen in Geall aus Furcht gemieden wird. Cian, der Dämon der Nacht, wurde vor fast 1000 Jahren von Lilith zu einem Vampir gemacht. Hoyt, sein Zwillingsbruder, konnte ihn damals nicht retten, aber Cian hat es aus eigenen Stücken geschaftt aus den Klauen der dunklen Königin zu fliehen. Weil er sich sicher ist, dass sein Ende mit der letzten Schlacht besiegelt ist weigert er sich zunächst sich seine Gefühle zu Moira einzugestehen. Keine der 6 kann sagen, wer von ihnen am Ende noch übrig ist.
Im Tal des Schweigens soll dieser Kampf zwischen den guten und den bösen Mächten stattfinden. Wer wird der Sieger sein? Der Ring der 6 oder Lilith und ihre Armee von Vampiren?

Meinung
Der letzte und entscheidende Akt der Saga ist nun mit dem dritten Teil „Rot – wie die Liebe“ besiegelt worden. Dieser Teil befasst sich nicht nur mit der finalen Schlacht, sondern auch mit der letzten verbleibenden Pärchenkonstellation: Moira und Cian. Seit sie zurück in Geall sind, muss Moira die Pflichten der Königin übernehmen und versucht dadurch wieder Ordnung in das, durch die Vampire verursachte, Chaos zu bringen. Sie stellt eine Armee aus den noch übrigen Lebenden auf, da auch die dunkle Seite sich in Geall sammelt. Sie ist stark und zeigt sich autoritär, doch nur Cian weiß genau wie es in ihr aussieht. Er verliebt sich immer mehr in die zierliche, junge Königin, die aber im Kampf mit einem Bogen in der Hand eine tödliche Gegnerin darstellt. Cian fordert, neckt und beruhigt sie. Doch keiner der beiden kann sagen, ob sie auch am Ende vereint sind, denn schließlich ist Cian einer der Vampire, der nicht vorhat lebendig aus der Schlacht zu ziehen.
Die Geschichte wird von einem anonymen Erzähler ein- und ausgeleitet. Wie auch schon bei den anderen beiden Teilen, wirkt es so, als ob ein Großvater die Geschichte der 6 Helden seinen Enkeln erzählt. Am Ende des letzten Teils wird dann seine wahre Identität preisgegeben.
Der Schreibstil des Romans ist wieder typisch für Nora Roberts. Sie schreibt detailliert und lässt den Leser damit in die Welt der 6 eintauchen. Jedoch merkt man nun, dass die bedrückende Stimmung, die auch schon in den letzten Romanen vorhanden war, zunimmt. Die beiden Hauptcharaktere, die vom Wesen sowieso immer nachdenklich wirken und manchmal eine gewisse Melancholie an den Tag legen, verstärken diesen Eindruck ungemein. Auch wenn in diesem Buch einige amüsante Stellen vorhanden sind, werden sie meist durch die anderen beiden Paare ausgeübt. Diese Stimmung ist aber für ein blutrünstiges Finale passend und verstärkt die Spannung. Es bleibt somit fesselnd bis zum Schluss.

Die Geschichten, die er den Kindern erzählt hatte, hatten von Schlachten und Mut, von Tod und von Freundschaft gehandelt. Und von der Liebe. Die Liebe, die zwischen dem Zauberer und der Hexe entstanden war, und die Liebe zwischen dem Gestaltwandler und der Kriegerin hatten den Zirkel so gefestigt, wie es nur wahre Magie vermag…

…“Sie waren sechs“, sagte er und blickte ins Feuer, während die Kinder erwartungsvoll verstummten und still wurden.
„Und jeder hatte die Wahl, anzunehmen oder abzulehnen. Denn auch wenn man Welten in den Händen hält, muss man sich entschließen, sich dem zu stellen, was sie zerstören will, oder sich abzuwenden. Und mit dieser Entscheidung“, fuhr er fort, „gehen zahlreiche andere Entscheidungen einher.“
(S.9 / 10)
Autor
Nora Roberts (* 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson) ist eine der erfolgreichsten Romance-Autorinnen der Welt. 1981 erschien mit Rote Rosen für Delia ihr erster Gesellschaftsroman, mittlerweile zählt sie weltweit zu den meistgelesenen Autorinnen. Sie veröffentlicht auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March, in Großbritannien auch unter Sarah Hardesty.
(Quelle: Wikipedia)

Fazit
Diese Sag ist meiner Meinung nach absolut lesenswert. Sie ist eine Mischung aus Spannung, Verzweiflung, hoffnungsloser Romantik, Aktion und Leidenschaft. Es hat zwar auch wieder nicht ganz den Status eines meiner Lieblingsbücher erreicht, aber das ist auch sehr schwer (^.^)

Geschichte: 3,5 / 5
Geschreibe:   4 / 5
Gefühle:     3,5/ 5

Insgesamt erhält der Roman „Rot wie die Liebe“ von Nora Roberts von mir 11 von möglichen 15 Punkten. Er schafft es somit ins gelbe Regalfach.

Andere Teile der Reihe
(Ringtrilogie):

Band 1: Grün wie die Hoffnung
Band 2: Blau wie das Glück

Informationen zum Buch:
Autor: Nora Roberts
Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: Blanvalet
Preis: 8,95 €