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Freitag, 27. Januar 2017

David Hunter 1 – Simon Beckett


Die Chemie des Todes

Klappentext:


STERBEN KANN EWIG DAUERN ...

... aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt. Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprungzurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war ...
Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter. Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung. Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knöcherner Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten ...(Quelle: Amazon)

Meinung 


Man liest die Handlung aus den Augen von Dr. David Hunter, dem berühmtesten Rechtsmediziner Englands, der sich auf Grund einer Tragödie aus diesem Beruf zurückgezogen hat und aus der Großstadt aufs Land gezogen ist. Als die Morde und die Entführungen beginnen sieht sich David allerdings, auch auf Drängen der Polizei, gezwungen, bei den Ermittlungen zu helfen. Dies bringt ihn in einen Zwiespalt, weil er eigentlich mit seiner Vergangenheit nichts mehr zu tun haben will. Ihm fällt es schwer über die Tragödie hinwegzukommen, behält aber eine außerordentliche Professionalität, wenn es um seine fachliche Arbeit geht. Er kommt auch im Rahmen der Geschichte nach und nach über seine Vergangenheit hinweg und beginnt sie zu akzeptieren, allerdings nur mit ein bisschen weiblicher Unterstützung.