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Montag, 27. März 2017

David Hunter 2 – Simon Beckett

Kalte Asche

Klappentext


Eigentlich ist Forensiker David Hunter auf dem Weg nach Hause. Doch dann erreicht ihn ein Notruf. Auf Runa, einer Insel der äußeren Hebriden weit draußen im Atlantik, ist eine Leiche gefunden worden. Schweren Herzens kommt David der Bitte nach, auch wenn er dafür seine Freundin Jenny verärgert, die in London auf ihn wartet.
Als er nach einer sturmumtosten Überfahrt auf der Insel ankommt, erwartet ihn ein schauriger Tatort. Die Leiche liegt in einem verfallenen Cottage, sie ist verbrannt – bis auf Hände und Füße.
Der Sergeant aus Stornoway will den Tod als Unfall deklarieren, doch David glaubt nicht daran. Er untersucht die Asche und kommt zu dem Ergebnis, dass das Opfer erschlagen worden ist.
Die Situation wird immer bedrohlicher, als ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, die Verstärkung aus Stornoway ausbleibt und der Feuerteufel das nächste Mal zuschlägt. Denn das kann nur eines bedeuten: Der Mörder ist immer noch auf der Insel und David muss ihn finden bevor es zu spät ist. (Quelle: amazon)

Meinung


In schon bekannter dramatischer und packender Weise kreiert Simon Beckett einen Thriller, der das raue und eigensinnige britische Gemüt in ungemütlicher Atmosphäre einfängt. Als Leser verliert man ab und an den Glauben an der Lösung des Mordfalles und misstraut allen anderen Charakteren, denn wie auch schon im ersten Teil, kann einfach jeder der Mörder sein. Auch dieser Thriller spielt in einer fast unwirklichen und definitiv ungemütlichen Szenerie einer kleinen schottischen Insel mitten im Atlantik. Hinzu kommt noch das Wetter, dass gemäß der Stimmung eines Alfred Hitchcock-Filmes schlechter und unbarmherziger nicht sein kann. Abgeschnitten von der Außenwelt obliegt es nun David Hunter einen Mörder zu identifizieren.

David Hunter ist wieder in seinem eigentlichen Berufsfeld tätig und beweist nun offiziell sein Können als bester forensischer Anthropologe. In ihm ist die Leidenschaft für seinen Beruf erneut entfacht und diesen stellt er auch vor seine Beziehung zu Jenny, seiner Lebensgefährtin. Er versucht mit allen Mitteln, die er aufbringen kann, den Leichen ein Gesicht zurück zu geben und dadurch ihren Mörder zu überführen. Dies führt allerdings auch dazu, dass er manchmal ziemlich leichtfertig sein Leben für die Wahrheit in Gefahr bringt und er meistens mehr Glück als Verstand hat.

Freitag, 27. Januar 2017

David Hunter 1 – Simon Beckett


Die Chemie des Todes

Klappentext:


STERBEN KANN EWIG DAUERN ...

... aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt. Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprungzurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war ...
Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter. Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung. Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knöcherner Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten ...(Quelle: Amazon)

Meinung 


Man liest die Handlung aus den Augen von Dr. David Hunter, dem berühmtesten Rechtsmediziner Englands, der sich auf Grund einer Tragödie aus diesem Beruf zurückgezogen hat und aus der Großstadt aufs Land gezogen ist. Als die Morde und die Entführungen beginnen sieht sich David allerdings, auch auf Drängen der Polizei, gezwungen, bei den Ermittlungen zu helfen. Dies bringt ihn in einen Zwiespalt, weil er eigentlich mit seiner Vergangenheit nichts mehr zu tun haben will. Ihm fällt es schwer über die Tragödie hinwegzukommen, behält aber eine außerordentliche Professionalität, wenn es um seine fachliche Arbeit geht. Er kommt auch im Rahmen der Geschichte nach und nach über seine Vergangenheit hinweg und beginnt sie zu akzeptieren, allerdings nur mit ein bisschen weiblicher Unterstützung.